In der Praxis gibt es die reine Form der freien Marktwirtschaft nicht. Durch die Wirtschaftsprozesse selbst stellen sich bestimmte Gleichgewichte ein. Dominieren in den alten Bundesländern soziale Rahmenbedingungen (siehe Soziale Marktwirtschaft) so entstanden in den neuen Bundesländern nach der Wende vergleichbare Bedingungen wie im Manchester Kapitalismus.
(Anmerkung: Die Zentralverwaltungswirtschaft ist ein monopolistischer Staatskapitalismus).
Der Mensch steht als freies, selbstständiges und vernunftbegabtes Wesen im Mittelpunkt. Alle Einzelwesen bilden den Staat.
egoistische Grundhaltung des Menschen --> Gemeinwohl
ANGEBOT und NACHFRAGE --> pegelt sich bei maximaler Menge ein.
Der Eigennutz ist gleichzeitig der Gemeinnutz.
Freie Preisbildung
Angebot und Nachfrage gleichen sich über den Preis aus, dort wo max. Gewinn entsteht (Marktautomatismus). Steigt der Bedarf und damit die Nachfrage, so führt der höhere Preis zu einer Steigerung der Produktion, welche wieder ein Sinken des Preises nach sich zieht und damit wieder eine größere Nachfrage entsteht.
Eine reine freie Marktwirtschaft gibt es in der Praxis nicht.
Es gibt bei dieser Wirtschaftsform folgende Mängel:
Gegenwärtig setzen die westlichen Eliten die Grundsätze der Marktwirtschaft außer Kraft. Ein Blick in Wöhe oder Schierenbeck würde genügen.
"Die Menschen Deutschlands haben kein Recht auf Demokratie und freie Marktwirtschaft in alle Ewigkeit." Angela Merkel, anläßlich des 60-jähriges-Gründungsjubiläums der CDU am 05. Juli 2005
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